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Unternehmensberatung

Neben der Marktorientierung und Kundennähe gehört zum langfristigen unternehmerischen Erfolg auch die Planung, Organisation, Steuerung und Kontrolle der betrieblichen Prozesse. Darüber hinaus verlangen unternehmensexterne Adressaten, wie z.B. Kreditinstitute und öffentliche Förderstellen, immer häufiger Unternehmensplanungen und eine unterjährige Berichterstattung über die Lage des Unternehmens. Hier finden sie Erläuterungen zur:

Bilanz- und Jahresabschlußanalyse

Gegenstand der Bilanz- und Jahresabschlußanalyse als Instrument des Controlling ist die Zerlegung und Aufgliederung des Jahresabschlusses und Lageberichts. Zu ihren Aufgaben gehört insbesondere die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens im Verhältnis zu anderen Unternehmen einer Branche, aber auch im Verhältnis zu anderen Kapitalanlagen. Interessenten sind hierbei vor allem die bisherigen und potentiellen Eigen- und Fremdkapitalgeber, um Informationen über die Zweckmäßigkeit, d.h. den Erfolg und die Rentabilität sowie die Sicherheit ihrer Kapitalanlage zu erlangen. 

Ertragsplanung und Ertragsvorschau

Unternehmerische Tätigkeit bedarf einer Planung, damit ihre mögliche Auswirkung überschaubar und ihre zukünftige Erfolgserwartung dargestellt werden kann. Zentraler Bestandteil der Unternehmensplanung ist die Ertragsplanung, die aus den einzelnen Teilplänen, wie z.B. der Absatz-, Beschaffungs- und Personalplanung, abgeleitet wird. Daneben ist es erforderlich, Investitions-, Finanz- und Liquiditätspläne zu erarbeiten. Insgesamt muß im Rahmen einer Ertragsvorschau letztlich nachgewiesen werden, daß die künftig erwarteten Überschüsse ausreichen, um die Fremdfinanzierungsmittel zurückzuführen und eine angemessene Rendite für das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften. 

Liquiditätsanalyse und -planung

Unter Liquidität wird die Fähigkeit verstanden, zu jedem Zeitpunkt seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Es ist somit eine Abstimmung der Zahlungsein- und -ausgänge notwendig, um die jederzeitige Zahlungsbereitschaft zu sichern. Eine Liquiditätsanalyse versucht, die finanzielle Lage des Unternehmens abzubilden, indem Kennzahlen, z.B. aus der Bilanzanalyse, ermittelt werden.

Finanzmanagement

Die wesentliche Aufgabe des Finanzmanagement ist die Planung der Liquidität des Unternehmens und deren wirtschaftliche Abwicklung z.B. durch die Inanspruchnahme von Fremdkapital. Insbesondere bei Existenzgründungen oder der Insolvenz eines Großabnehmers kommt diesem Punkt zentrale Bedeutung zu.

Planrechnung und Planbilanzen

Die Planbilanz ist das Kernstück einer integrierten Planungsrechnung. Sie soll die einzelnen Teilpläne, wie Investitions-, Finanz-, Absatz- und Ertragsplanung koordinieren und die Auswirkungen der Teilpläne auf die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens darstellen.

Investitionsrechnung

Die Investitionsrechnung bildet eine wesentliche Grundlage für die Investitionsentscheidung. Mit ihren Methoden wird die investitionspolitische Maßnahme i.d.R. anhand quantitativer Merkmale geprüft und das im Hinblick auf die Zielsetzung des Unternehmens optimale Investitionsprogramm rechnerisch bestimmt. 

Finanzierung

Hierunter verstehen wir die Beschaffung von Finanzmitteln für Investitionen und Betriebsmittel. Schlagworte zu möglichen Finanzierungsformen sind z.B. die Eigen- oder Fremdfinanzierung, Leasing, Factoring, Kreditfinanzierung oder das Venture Capital. Zur Gestaltung einer optimalen Finanzierung sind die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten des Finanzierenden entscheidend.

Controlling

Die Aufgabe des Controllings besteht in der Versorgung der Unternehmensführung mit Informationen für die Planung, Steuerung und Überwachung des Unternehmens. Hierzu bedarf es u.a. der Analyse der Jahres- bzw. der unterjährigen Zwischenabschlüsse und der Ermittlung und Bewertung von Kennzahlen.

Existenzgründungsberatung

Neben dem Aufbau der eigentlichen Geschäftstätigkeit sind im Rahmen einer Existenzgründung auch viele organisatorische Aufgaben zu bewältigen. Hierzu gehört z. B. auch die Einrichtung einer Finanz- und Lohnbuchhaltung oder die Gewährleistung der regelmäßigen Abgabe von Steuererklärungen. Darüber hinaus bieten Bund und Länder eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten (Eigenkapitalhilfedarlehen, Bürgschaften, Ausbildungszuschüsse usw.), die die ersten Jahre einer Unternehmung sinnvoll unterstützen. 

Umwandlung, Verschmelzung und Spaltung von Unternehmen

Unter Umwandlung versteht man die Veränderung der Rechtsform eines Unternehmens und unter Verschmelzung die Übertragung des gesamten Vermögens eines Unternehmens auf ein anderes, schon bestehendes oder neu zu gründendes Unternehmen. Die Spaltung betrifft die Trennung oder Ausgliederung von Unternehmensteilen auf andere Unternehmen. 

Die genannten Maßnahmen können ihre Ursache z.B. in der Neuausrichtung der Unternehmensstrategie, der Konzentration auf das Kerngeschäft aber auch in der Verbesserung der Marktpräsenz und Wettbewerbsfähigkeit durch Fusion bzw. Verschmelzung von Unternehmen haben. Aufgrund des hohen Beratungsaufwandes der genannten Maßnahmen, der seinen Niederschlag u.a. auch in diversen Verträgen und Beschlüssen findet, ist hierbei ein entsprechender Zeitrahmen einzukalkulieren. 

Sanierungsberatung

Die Sanierungsberatung betrifft im wesentlichen organisatorische und finanzierungstechnische Maßnahmen, die der Wiederherstellung der Ertragskraft und der Rentabilität eines Unternehmens dienen sollen. Voraussetzung dafür ist die Analyse und Aufdeckung der Ursachen, die zu den wirtschaftlichen Problemen des Unternehmens geführt haben. Auf dieser Grundlage sind dann Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die im Zusammenwirken von Mandant, Berater und Gläubigern in die Tat umgesetzt werden müssen.

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