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Wirtschaftsprüfung

Neben der Erteilung eines unabhängigen Testats über die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und Lageberichts liefern wir insbesondere konstruktive Hinweise zur Verbesserung Ihres Rechnungswesens und der unterjährigen Berichterstattung. Hier erhalten Sie nähere Auskünfte über:

Gesetzliche Jahresabschlußprüfung

Die Jahresabschlußprüfung ist eine Prüfung des am Ende des Geschäftsjahres aufzustellenden Jahresabschlusses und Lageberichts durch einen Wirtschaftsprüfer. Hierbei sind insbesondere die gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches maßgebend. Prüfungspflichtig sind hiernach alle Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften, deren persönlich haftender Gesellschafter nur beschränkt haftet, wie z.B. bei einer GmbH & Co. KG, die nicht kleine Gesellschaften im Sinne des HGB ist. Darüber hinaus können sich aufgrund anderer Bestimmungen, wie z.B. Regelungen des Gesellschaftsvertrages, weitere Prüfungsnotwendigkeiten ergeben. In erster Linie ist die Jahresabschlußprüfung eine umfassende Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung des Unternehmens sowie der zutreffenden Darstellung der Vermögens- und Ertragslage im Jahresabschluß der Gesellschaft.

Freiwillige Prüfungen

Bei freiwilligen Prüfungen hängt deren Umfang und Ausgestaltung im wesentlichen vom Prüfungsauftrag ab. Insbesondere unternehmensexterne Kapitalgeber verlangen immer häufiger die Prüfung des Jahresabschlusses unabhängig davon, ob eine gesetzliche Prüfungspflicht besteht. Die Prüfung kann in solchen Fällen auch auf bestimmte Bilanzpositionen, wie z.B. das Vorratsvermögen, begrenzt werden. 

Sonderprüfungen

Hierunter werden aktienrechtliche Sonderprüfungen gemäß § 142 AKtG und sonstige betriebswirtschaftliche Prüfungen, wie z.B. Kreditwürdigkeits- und Unterschlagsprüfungen, zusammengefaßt. Auch die Ausübung der Kontrollrechte für einen Kommanditisten und die damit einhergehende Einsichtnahme in die Bücher der Gesellschaft gehören in diesen Bereich. 

Aktienrechtliche Gründungsprüfung

Die Gründungsprüfung gemäß § 33 AKtG muß u.a. immer dann erfolgen, wenn eine Gründung mit Sacheinlagen oder Sachübernahmen vorliegt. Hierunter versteht man z.B. auch die Umwandlung einer GmbH in eine AG. Der Gründungsprüfer wird durch das Gericht bestellt. 

Prospektprüfungen

Neben der Prüfung von Börsenprospekten, die für den Börsengang einer Aktiengesellschaft erforderlich sind und für die es gesetzliche Vorschriften gibt, sind unter diesem Punkt auch die Prüfung von Prospekten über Angebote von Kapitalanlagen zu nennen.

Dabei hat die Prospektprüfung die Aufgabe festzustellen, ob der Prospekt die für eine Entscheidung des Kapitalanlegers wesentlichen und überprüfbaren Angaben vollständig und richtig enthält.

Prüfung nach der Makler- und Bauträgerverordnung

Makler, Darlehens- und Anlagevermittler sowie Bauträger und Baubetreuer, die mit ihrer Tätigkeit in der Regel im Sinne des § 34 c GewO tätig werden, sind gemäß § 16 Makler- und Bauträgerverordnung verpflichtet, sich jährlich durch einen geeigneten Prüfer prüfen zu lassen, wobei dieser für Darlehens- und Anlagevermittler zwingend ein Wirtschaftsprüfer sein muß. 

Unternehmensbewertung

Hierunter versteht man die Bewertung der Unternehmung als ganzes zur Erlangung eines objektivierten Unternehmenswertes oder Markpreises. Anlässe für Unternehmensbewertungen können der Kauf oder Verkauf von Unternehmen, wobei Abfindungsfälle diesen Transaktionen gleichzustellen sind, gesetzliche Bestimmungen oder privatrechtliche Vereinbarungen sein. Der Wirtschaftsprüfer kann im Rahmen der Unternehmensbewertung die Funktion eines Beraters, neutralen Gutachters oder Schiedsgutachters übernehmen. Aktuelle Verfahren zur Unternehmensbewertung sind das Ertragswertverfahren oder die Discounted-Cash-Flow-Methode, die auf der Annahme der Unternehmensfortführung basieren.

Due Diligence

Sinngemäß bedeutet Due Diligence "gewissenhafte Überprüfung". Das heißt die detaillierte Analyse von Daten eines Unternehmens mit dem Ziel, eine konkrete Vorstellung über dessen Ertragskraft zu erhalten. Insbesondere im Rahmen von Unternehmenskäufen werden von einem Käufer oder dessen Berater vor Vertragsunterzeichnung Due Diligence-Untersuchungen durchgeführt. Man unterscheidet dabei die wirtschaftliche, technische, organisatorische, rechtliche, steuerliche und finanzielle Due Diligence. 

Insolvenzpläne

Das Insolvenzrecht sieht die Möglichkeit vor, neben der Gläubigerbefriedigung durch Verwertung des Schuldnervermögens in einem Insolvenzplan abweichende Regelungen, insbesondere zum Erhalt des Unternehmens, zu treffen. Zielsetzung ist damit die Sanierung und Fortführung des Unternehmens und nicht dessen Zerschlagung. Dabei ist der Inhalt und der Aufbau des Insolvenzplans vom Gesetzgeber nicht geregelt. Auch kann bereits mit dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ein Insolvenzplan vorgelegt werden. Im Rahmen der Gläubigerautonomie ermöglichen Insolvenzpläne, abweichend von der gesetzlichen Regelabwicklung, die für alle Beteiligten vorteilhafteste Variante der Interessenbefriedigung zu ermitteln und verbindlich festzulegen.

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